Kinderuhren mit Telefonfunktion sehen auf Fotos fast gleich aus. Rund oder eckig, ein buntes Armband, ein kleines Display. Die Unterschiede stecken im Inneren und in dem, was nach dem Kauf passiert: Wer Ihr Kind anrufen kann, wohin die Standortdaten gehen, wer sich um die SIM-Karte kümmert und wie lange der Akku hält.
KLOKI-Uhren entwickeln und verkaufen wir selbst, deshalb nehmen wir sie als Beispiel. Die folgenden acht Fragen gelten aber für jede Kinder-Smartwatch mit GPS und SIM. Stellen Sie sie ruhig auch bei anderen Marken.
1. Wer Ihr Kind anrufen kann
Fangen Sie mit dem an, wofür Sie die Uhr überhaupt kaufen: Die Familie soll Ihr Kind erreichen, sonst niemand.
Die meisten Uhren haben eine Liste freigegebener Nummern. Fragen Sie nach, wie sie funktioniert. Hat die Uhr eine normale Telefonnummer, kann Ihr Kind sie jedem verraten. Der norwegische Verbraucherrat stieß schon 2017 auf Uhren, bei denen die Liste der freigegebenen Nummern nicht zuverlässig funktionierte.
Bei KLOKI läuft jeder Anruf über unsere Zentrale, und die verbindet nur Kontakte, die Sie in der App freigegeben haben. Die echte Nummer der Uhr kennt niemand. Wie das genau abläuft, erklären wir im Artikel So funktionieren Anrufe über die europäische KLOKI-Zentrale.
2. Wo die Daten liegen und wer die App entwickelt
Die Uhr weiß, wo Ihr Kind ist. Diese Information wird irgendwo gespeichert, und Sie sollten wissen, wo.
Bei billigen Uhren ist genau das oft die Schwachstelle. Sicherheitsforscher der TU Darmstadt fanden 2025 bei einer verbreiteten Marke von Kinderuhren heraus, dass ein einziger aus einer Uhr ausgelesener Schlüssel Zugriff auf alle Uhren desselben Typs verschaffte. Angreifer konnten Chats lesen, Sprachnachrichten abhören und den Standort manipulieren.
Fragen Sie deshalb: Wer betreibt die Server und in welchem Land? Wer entwickelt die App? Ist die Kommunikation verschlüsselt? Lässt sich das Konto samt Daten löschen? Die meisten Vergleichsartikel gehen darauf gar nicht ein.
Bei KLOKI entwickeln wir die App Findee Kids selbst, und die Daten bleiben auf unseren Servern in der EU.
3. Abhören ist kein Vorteil
Manche Uhren werben mit einer „Abhörfunktion“. Die Eltern rufen an, die Uhr schaltet heimlich das Mikrofon ein, und das Kind bekommt nichts davon mit. Auf manchen Bewertungsportalen wird das sogar als Pluspunkt aufgeführt.
Hierzulande hat die Bundesnetzagentur den Verkauf solcher Uhren 2017 verboten. Sie stufte sie als unerlaubte Abhörgeräte ein und schrieb in ihrer Pressemitteilung, dass Eltern sie nach ihren Erkenntnissen zum Beispiel nutzten, um Lehrkräfte im Unterricht abzuhören. Und ganz unabhängig vom Gesetz stellt sich eine einfachere Frage: Möchten Sie, dass Ihr Kind eines Tages erfährt, dass Sie es heimlich belauscht haben?
KLOKI-Uhren haben weder eine Abhörfunktion noch eine Fernauslösung der Kamera, und das bleibt auch so. Wir wollen nicht, dass aus einer Kinderuhr ein Werkzeug wird, um Lehrkräfte oder Mitschüler auszuspionieren.
4. SIM: Wer kümmert sich darum?
Uhren mit Telefonfunktion brauchen eine SIM-Karte. Bei den meisten Modellen besorgen Sie sie selbst beim Mobilfunkanbieter. Dann müssen Sie klären, ob der Tarif mobile Daten enthält, wie Sie die PIN abschalten und was zu tun ist, wenn Uhr und SIM nicht zusammenarbeiten. In Elternforen taucht deshalb immer wieder die Frage auf, ob die Uhr überhaupt mit dem eigenen Anbieter funktioniert.
KLOKI-Uhren haben die SIM schon ab Werk eingebaut. Sie gehen zu keinem Anbieter und richten nichts ein. Uhr einschalten, in der App den QR-Code scannen und die Kontakte freigeben, fertig. Sie zahlen nur das Abo in der App, und der erste Monat ist kostenlos.
5. Akku: Wie lange er hält und wie Sie ihn schonen
Wie lange der Akku hält, hängt vor allem davon ab, wie die Uhr genutzt wird. Am meisten Energie kosten häufige Standortabfragen, Fotos und lange Telefonate. Achten Sie deshalb darauf, ob die Uhr Strom sparen kann, zum Beispiel, indem sie sich nachts automatisch ausschaltet, und mit einem einstellbaren Intervall für die Standortübermittlung.
Die KLOKI Moon hält mit einer Akkuladung bis zu 5 Tage, die KLOKI Star bis zu 3 Tage. Beide haben einen Nachtmodus, der die Uhr nachts ausschaltet, und das Intervall für die Standortübermittlung stellen Sie in der App ein. Weitere Tipps finden Sie im Artikel So holen Sie mehr Akkulaufzeit aus der Uhr heraus.
6. Ortung: GPS, Wi‑Fi und Mobilfunknetz
Draußen bestimmt GPS den Standort am genauesten. In Gebäuden, in der Schule oder im Einkaufszentrum kommt das Satellitensignal aber oft nicht an. Gute Uhren können den Standort deshalb auch über Wi‑Fi-Netze in der Umgebung und über das Mobilfunknetz ermitteln.
KLOKI-Uhren können das und wählen selbst die Quelle, die gerade am genauesten ist. Den Standort können Sie jederzeit in der App abfragen oder automatisch senden lassen. Mehr dazu im Artikel So funktioniert die Ortung der KLOKI-Uhren.
7. Deutsch, auch auf der Uhr
Achten Sie darauf, dass nicht nur die App, sondern auch das Menü der Uhr auf Deutsch ist. In einem fremdsprachigen Menü findet sich ein Kind nicht zurecht. Und prüfen Sie, wer Ihnen hilft, wenn etwas nicht funktioniert. Support auf Deutsch und eine Garantieabwicklung direkt mit uns sparen viele Nerven.
8. Schulmodus
In der Schule darf die Uhr nicht stören. Suchen Sie deshalb nach einem Schulmodus, der die Uhr nach Stundenplan von selbst stummschaltet und nach dem Unterricht wieder in den Normalbetrieb zurückholt.
Bei KLOKI legen Sie in der App die Tage und Uhrzeiten nach dem Stundenplan fest. In dieser Zeit piept und vibriert die Uhr nicht, es funktionieren nur SOS und die Ortung. Ihr Kind muss sie also nicht abnehmen und ist nach der Schule sofort wieder erreichbar. Mehr zum Schulmodus.
Und das Alter?
Die KLOKI Moon ist für Kinder von 3 bis 9 Jahren gedacht, die KLOKI Star für Kinder von 3 bis 10 Jahren. Am meisten bringt die Uhr in dem Moment, in dem Ihr Kind anfängt, Zeit ohne Sie zu verbringen, zum Beispiel wenn es zum ersten Mal allein zur Schule geht.
Kurz-Check vor dem Kauf
- Anrufen kann nur ein freigegebener Kontakt.
- Ich weiß, wo die Daten liegen und wer die App entwickelt.
- Die Uhr hat keine versteckte Abhörfunktion.
- Ich muss keine SIM besorgen oder einrichten.
- Die Uhr kann Akku sparen, zum Beispiel indem sie sich nachts ausschaltet.
- Die Ortung funktioniert dank GPS, Wi‑Fi und Mobilfunknetz auch in Gebäuden.
- Das Menü der Uhr ist auf Deutsch.
- Die Uhr hat einen Schulmodus.
KLOKI-Uhren erfüllen alle acht Punkte. Sehen Sie sich die KLOKI Moon an, für jüngere Kinder und als erste Uhr, oder die KLOKI Star, die auch Fotos, Videos und Musik bietet. Zum Ausprobieren haben Sie 30 Tage Zeit.